UEFA Euro 2020

EURO 2020: So liefen die Play-off-Halbfinals

Finalpaarungen stehen fest

EURO 2020: So liefen die Play-off-Halbfinals

Der Mainzer Adam Szalai hat die EURO 2020 mit Ungarn weiter vor Augen.

Der Mainzer Adam Szalai hat die EURO 2020 mit Ungarn weiter vor Augen. Getty powered by UEFA

Mit Ungarn und Island haben sich zwei der Überraschungsteams der UEFA EURO 2016 in eine gute Position gebracht, um auch bei der UEFA EURO 2020 mitwirken zu können.

Weg A

Bulgarien - Ungarn 1:3

Willi Orbán erzielte in der 17. Minute den Führungstreffer und kurz nach der Pause war Zsolt Kalmár mit einem Freistoß aus der Distanz erfolgreich. Eine Viertelstunde vor Schluss machte Nemanja Nikolić per Kopf alles Klar. Bulgarien kam nur noch zu Ergebniskosmetik durch Debütant Georgi Yomov.

Island - Rumänien 2:1

Island ist nur noch einen Schritt davon entfernt, in die Hammergruppe mit Deutschland, Portugal und Frankreich einzuziehen. Gylfi Sigurdsson ebnete mit seinem Doppelpack den Weg zum Sieg gegen Rumänien, die nur noch zum Anschlusstreffer durch Alexandru Maxim kamen.

Weg B

Bosnien und Herzegowina - Nordirland 1:1 n.V. (3:4 i.E.)

Nordirland siegt im Elfmeterschießen

Sieg im Elfmeterschießen: Nordirland setzte sich bei Bosnien und Herzegowina durch. Getty powered by UEFA

Nordirland behielt im allerersten Elfmeterschießen der Verbandsgeschichte die Nerven und sorgte in Sarajevo für eine kleine Überraschung. Dabei hatte es lange nach einem Sieg für die Hausherren ausgesehen. Den entscheidenden Elfmeter für die Nordiren verwandelte Liam Boyce.

Slowakei - Republik Irland 0:0 n.V. (4:2 i.E.)

Die Hausherren gaben sich im Elfmeterschießen keine Blöße und verwandelten jeden Versuch. Zum Helden wurde Marek Rodák, der gegen Alan Browne parierte, während Matt Doherty an der Latte scheiterte. In der Verlängerung war Irland näher am Siegtreffer, doch es mangelte an einer guten Chancenverwertung.

Weg C

Norwegen - Serbien 1:2 n.V.

Erling Haaland

EURO-Traum geplatzt: Die Endrunde findet ohne die Norweger um Erling Haaland statt. Getty powered by UEFA

Der eingewechselte Sergej Milinković-Savić schoss Serbien durch seinen Doppelpack ins Finale. Sein feiner Chip in der 102. Minute sicherte den Sieg, nachdem Mathias Normann Norwegen durch seinen späten Treffer in die Verlängerung gerettet hatte. Lazios Mittelfeldspieler Milinković-Savić traf nur 90 Sekunden nach seiner Einwechslung in der 80. Minute, nachdem er von Aleksandar Mitrovic mustergültig in Szene gesetzt worden war.

Schottland - Israel 0:0 n.V. (5:3 i.E.)

Schottland zog durch einen Sieg nach Elfmeterschießen gegen Israel ins Finale ein. Israels Eran Zahavi sorgte in den kompletten 120 Minuten für den einzigen Torschuss der Partie, Scott McTominay und Liam Cooper vergaben beste Möglichkeiten für die Schotten. Im Elfmeterschießen hielt David Marshall den Elfmeter von Zahavi und machte den Finaleinzug für Schottland perfekt.

Andy Robertson

Andy Robertson vom FC Liverpool ist mit Schottland nur noch einen Sieg von der UEFA EURO 2020 entfernt. Getty powered by UEFA

Weg D

Georgien - Belarus 1:0

Tornike Okriashvilis souverän verwandelter Elfmeter gleich zu Beginn der Partie war die Belohnung für eine starke Anfangsphase Georgiens. Die in der zweiten Halbzeit eingewechselten Maksim Skavysh und Dzmitry Podstrelov sorgten für Belebung und vergaben nach schöner Kombination die beste Torchance für Belarus. Gästetorhüter Egor Khatkevich hielt das Spiel lange offen, doch am Ende war es Georgiens Cleverness, die ausschlaggebend für den Einzug in das Play-offs-Finale war.

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Nordmazedonien - Kosovo 2:1

Die Gastgeber gingen durch ein Eigentor von Benjamin Kololli in Führung und nachdem Florent Hadergjonaj für die Gäste der Ausgleich gelang, brachte Darko Velkoski Nordmazedonien noch vor der Pause wieder auf die Siegerstraße. In der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr ganz so viel, bis Stole Dimitrievski kurz vor Schluss durch eine starke Doppelparade den Sieg seiner Mannschaft über die Zeit rettete.

Play-off-Endspiele - Donnerstag, 12. November

Weg A: Ungarn - Island (20.45 Uhr)
Weg B: Nordirland - Slowakei (20.45 Uhr)
Weg C: Serbien - Schottland (offen)
Weg D: Georgien - Nordmazedonien (18 Uhr)

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